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Stifte

Heller Hautkrebs

Welche Unterschiede gibt es beim hellen Hautkrebs?

Heller Hautkrebs

Welche Unterschiede gibt es beim hellen Hautkrebs?

Gelbe Stifte mit einem roten Stift

Eine kleine, raue oder unebene Stelle, die aussieht wie ein Pickel, ein kleiner Knoten auf der Haut, eine Unebenheit, die an eine Narbe erinnert – heller Hautkrebs wird durch verschiedene Hautveränderungen sichtbar.

  • Zum hellen Hautkrebs zählen das Basalzellkarzinom (Basaliom) und das Plattenepithelkarzinom – auch Stachelzellkarzinom oder Spinaliom genannt – mit seinen "Vorstufen" aktinische Keratose und Morbus Bowen.
  • Heller Hautkrebs entsteht vorwiegend an Körperstellen, die über viele Jahre der UV-Strahlung ausgesetzt sind – an Nase, Stirn, Lippen, Wangen, Unterarmen, Handrücken und unbehaarter Kopfhaut. Man spricht auch von den „Sonnenterrassen“ des Menschen.
  • Das Basalzellkarzinom, die häufigste Form von Hautkrebs, wächst meist langsam und bildet nur sehr selten Tochtergeschwüre (Metastasen), kann aber in das darunterliegende Gewebe einwachsen und Knorpel sowie Knochen zerstören.
  • Eine besondere Ausprägung des Basalzellkarzinoms ist das Gorlin-Goltz-Syndrom – eine Erbkrankheit, bei der die Betroffenen zahlreiche Basalzellkarzinome entwickeln. Es kommt auch zu Fehlbildungen im Skelett sowie Zysten im Kiefer.
  • Das Plattenepithelkarzinom ist der zweithäufigste bösartige Hauttumor und kann sich in fortgeschrittenen Stadien in angrenzende Lymphknoten, Knochen und Organe ausbreiten und dort Metastasen bilden. Das passiert jedoch selten.

Ausführliche Informationen zum hellen Hautkrebs finden Sie hier oder in der Broschüre „Heller Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“. 

Wendeltreppe von unten

Heller Hautkrebs

Diagnose Basaliom – ist das Krebs?

Heller Hautkrebs

Diagnose Basaliom – ist das Krebs?

  • Ja – das Basaliom wird auch Basalzellkarzinom genannt.
  • Das Basalzellkarzinom ist der häufigste bösartigen Hauttumor – und der häufigste Tumor überhaupt.
  • Es wächst er eher langsam und bildet extrem selten Metastasen.
  • Früh entdeckt lässt sich ein Basalzellkarzinom gut behandeln und heilen.

Mehr Informationen zum hellen Hautkrebs finden Sie hier oder in der Broschüre „Heller Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“.

Dalmatiner

Unsere Haut

Woran erkenne ich auffällige Hautpartien?

Unsere Haut

Woran erkenne ich auffällige Hautpartien?

Dalmatiner

Fältchen, Narben, Pickel, Altersflecken, Pigmentmale – unsere Haut verändert sich ständig. Dennoch gibt es bestimmte Anzeichen, bei denen Sie einen Arzt aufsuchen sollten, um eine ernsthafte Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Dies ist der Fall, wenn

  • sich eine rote, schuppende, erhabene Stelle bildet, die innerhalb von drei Monaten nicht abheilt, sondern eher größer wird (vor allem, wenn Sie an einer Stelle auftritt, die viel Sonne abbekommt)
  • sich ein offenes Geschwür zeigt
  • ein Muttermal seine Größe/seine Form/seine Farbe verändert
  • ein Muttermal einen Knoten gebildet hat
  • ein Muttermal blutet, nässt, juckt oder schmerzt

Mehr dazu finden Sie hier oder in den Broschüren „Heller Hautkrebs - Informationen für Patienten und Angehörige“ und „Schwarzer Hautkrebs - Informationen für Patienten und Angehörige“.

Haut selbst untersuchen

Unsere Haut

Wie untersuche ich meine Haut selbst?

Unsere Haut

Wie untersuche ich meine Haut selbst?

Haut mit einer transparenten Blattstruktur

Sie stecken im wahrsten Sinne des Wortes in Ihrer Haut und bemerken Veränderungen am ehesten. Vor allem dann, wenn Sie Ihre Haut regelmäßig und gründlich selbst untersuchen. Selbstverständlich können Sie dabei auch Ihren Partner miteinbeziehen. Übrigens ist die Untersuchung nicht nur zur Prävention wichtig. Auch während und nach der Behandlung sollten Sie Ihre Haut immer im Blick behalten.

Was Sie für die Untersuchung brauchen sind gutes Licht (am besten Tageslicht), ein Ganzkörperspiegel, ein Handspiegel und ein Kamm. Dann können Sie beginnen – mit besonderem Augenmerk auf:

  • Gesicht: Gucken Sie auch hinter und in den Ohren und kontrollieren Sie Zunge und Zahnfleisch.
  • Kopfhaut: Nehmen Sie einen Kamm zur Hilfe.
  • Arme: Kontrollieren Sie auch die Ellenbogen und Achseln.
  • Hände: Prüfen Sie Handflächen und -rücken, Fingernägel und Unterarme.
  • Rücken: Stellen Sie sich vor einen Spiegel, um Nacken, Schultern und Ohren zu sehen. Nutzen Sie einen Handspiegel.
  • Beine und Füße: Im Sitzen prüfen Sie die Vorderseite von Beinen, Fußsohlen, -rücken und -nägeln. Vergessen Sie den Genitalbereich nicht.
  • Po und Beine: Prüfen Sie die Rückseite der Schenkel. Verwenden Sie dafür einen Handspiegel.

Weitere Informationen wie Sie Ihre Haut selbst untersuchen finden Sie hier.

Hautquerschnitt, Aufbau der Haut

Unsere Haut

Wie ist die Haut aufgebaut und welche Aufgaben hat sie?

Unsere Haut

Wie ist die Haut aufgebaut und welche Aufgaben hat sie?

Hautquerschnitt, Aufbau der Haut

Die Haut ist mit ihrer Fläche von zwei Quadratmetern das größte Organ unseres Körpers. Über sie fühlen und atmen wir, sie schützt unsere inneren Organe vor Druck, Verletzungen, Keimen, Bakterien und Pilzen, speichert Wärme und reguliert die Körpertemperatur, indem wir schwitzen. Mit Hilfe der UV-Strahlung wandelt sie ein körpereigenes Hormon in Vitamin D um, das wichtig für Knochen und die Muskelkraft ist.

Ihre drei Schichten sind die

  • Oberhaut (Epidermis): schirmt uns von der Umwelt ab und besteht aus den drei Ebenen Horn-, Stachelzell- und Basalzellschicht
  • Lederhaut (Dermis, Corium): das elastische Bindegewebe des Körpers. Hier liegen Blut- und Lymphgefäße, Schweiß-, Duft- und Talgdrüsen sowie Haarfollikel und Nervenfasern.
  • Unterhaut (Subcutis): Fettschicht, die Organe, Muskulatur und Knochen gegen Druck oder Stöße abpolstert.

Mehr zum Aufbau der Haut und ihren Funktionen finden Sie hier oder in den kostenlosen Broschüren „Heller Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“ und „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“, die Sie bestellen oder direkt herunterladen können. 

Therapiefortschritte beim Melanom

Therapie

Welche Fortschritte gibt es bei der Therapie von schwarzem Hautkrebs?

Therapie

Welche Fortschritte gibt es bei der Therapie von schwarzem Hautkrebs?

  • In den letzten Jahren haben Wissenschaftler in der Hautkrebs-Therapie große Fortschritte gemacht. 
  • Es steht mittlerweile eine Reihe sogenannter zielgerichteter Therapien zur Verfügung.
  • Die Medikamente wirken direkt in den bösartigen Krebszellen.
  • Sogenannte Signalblocker können den Kommunikationsweg in einer Zelle unterbrechen, sodass den Zellen das Signal, sich zu teilen, fehlt und die Zellen nicht weiter wachsen können.
  • Antikörpertherapien regen das Immunsystem an, Krebszellen zu bekämpfen.

Mehr zur zielgerichteten Therapie finden Sie hier oder in der Broschüre „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“, die Sie bestellen oder herunterladen können.

Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung

Umgang

Wo finde ich Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung?

Umgang

Wo finde ich Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung?

  • Die Diagnose „Krebs“ verändert den Alltag eines Menschen von Grund auf: Zu den körperlichen Strapazen kommen die seelischen Folgen der Krankheit.
  • Neben Ihrem behandelnden Arzt können auch so genannte Psychoonkologen Ihnen – und Ihren Angehörigen – bei der Bewältigung Ihrer Krankheit zur Seite stehen.
  • Sie helfen dabei, die Diagnose zu verarbeiten, die körperlichen und seelischen Belastungen der Krankheit zu bewältigen, sie diskutieren offene Fragen und besprechen Ihre Angst, Wut oder Hilflosigkeit.
  • Auch der Austausch in einer Selbsthilfegruppe kann helfen, besser mit der neuen Situation zurechtzukommen.

Sprechen Sie Ihren Arzt an, ob er Ihnen einen Psychoonkologen oder eine Selbsthilfegruppe empfehlen kann. 

Mehr dazu finden Sie hier oder in den Broschüren „Heller Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“ und „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“, die Sie bestellen oder direkt herunterladen können.

Sonnenschutz im Winter

Umgang

Muss ich mich im Winter vor der Sonne schützen?

Umgang

Muss ich mich im Winter vor der Sonne schützen?

  • Ja, denn die Sonne ist im Winter nicht so schwach, wie die meisten Menschen vermuten.
  • Aufgrund der Kälte wird die Sonnenstrahlung längst nicht so stark wahrgenommen.
  • Eventuell liegender Schnee reflektiert die Strahlen.
  • Die Haut ist im Winter nicht an die Sonne gewöhnt und reagiert besonders empfindlich.
  • Lichtschutz sollte einen hohen Fett- und geringen Wasseranteil haben. Hier gibt es auch spezielle Winterprodukte.
Arzt mit Stetoskop

Schwarzer Hautkrebs

Warum ist schwarzer Hautkrebs so gefährlich?

Schwarzer Hautkrebs

Warum ist schwarzer Hautkrebs so gefährlich?

  • Beim schwarzen Hautkrebs – (malignen) Melanom – können sich schon bei einem sehr kleinen Tumor Zellen lösen und in die umgebende Haut wandern oder über das Blut oder den Lymphstrom in andere Körperregionen fortgespült werden und dort Metastasen bilden.
  • Schon ab einer Tumordicke von einem Millimeter gehört ein Melanom nicht mehr zur niedrigen Risikokategorie.
  • Ab vier Millimetern Dicke ist es bereits ein Hochrisikomelanom.
  • Wird ein Melanom aber in einem Frühstadium entdeckt und entfernt liegen die Heilungschancen bei rund 90 Prozent.

Mehr Informationen zum schwarzen Hautkrebs finden Sie hier oder in der Broschüre „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“.

 

 

 

 

Richtigen Arzt finden

Therapie

Wo finde ich den richtigen Arzt?

Therapie

Wo finde ich den richtigen Arzt?

richtigen Arzt finden

Für die Früherkennung und die Diagnose von Hautkrebs ist der Dermatologe, also der Hautarzt, der richtige Ansprechpartner. Die Therapie findet dann in der Regel bei einem niedergelassenen Dermatoonkologen statt, also einem auf Krebsbehandlungen spezialisierten Hautarzt.

Vielleicht ist aber auch eines der 42 Hautkrebszentren die richtige Adresse. Diese Zentren sind auf die Behandlung von Hautkrebs spezialisiert, erfüllen dafür bestimmte fachliche Anforderungen – die Anwendung von Therapierichtlinien, wöchentliche Tumorkonferenzen, eine enge Kooperation mit niedergelassenen Krebsärzten, Selbsthilfegruppen und Psychoonkologen – und erhalten ein entsprechendes Zertifikat. Die Einhaltung der Anforderungen wird jährlich überprüft. Eine Liste mit den Hautkrebszentren finden Sie hier.

Ob niedergelassener Arzt oder Zentrum – wichtig für die Entscheidung ist neben der fachlichen Qualifikation des Arztes und des Personals auch die persönliche Wahrnehmung: Nimmt der Arzt meine Erkrankung ernst? Nimmt er sich Zeit für mich und meine Fragen? Fühle ich mich gut beraten? Werde ich in die Entscheidungen miteinbezogen? Ist die Praxis oder das Zentrum für mich gut zu erreichen, auch per Telefon? Wie modern wirkt die Einrichtung?

Entstehung schwarzer Hautkrebs

Schwarzer Hautkrebs

Wie entsteht schwarzer Hautkrebs?

Schwarzer Hautkrebs

Wie entsteht schwarzer Hautkrebs?

Entstehung schwarzer Hautkrebs
  • Schwarzer Hautkrebs, auch "malignes Melanom" oder nur "Melanom" genannt, entsteht, wenn sich pigmentbildende Zellen, die Melanozyten, in bösartige Zellen umwandeln.
  • Ein Melanom entwickelt sich aus einem bestehenden Leberfleck oder spontan auf gesunder Haut.
  • Melanome können im Prinzip überall am Körper auftreten – auch an Stellen, die kaum oder so gut wie nie der Sonne ausgesetzt werden (Genitalbereich, Fuß- oder Fingernägel, Fußsohlen).
  • Größte Risikofaktoren sind übermäßige UV-Strahlung und Sonnenbrände, vor allem in der Kindheit.
  • Durch die Strahlen wird die Erbsubstanz in den Zellen so geschädigt, dass sich der genetische Code verändert.
  • Aus diesen Zellen können bösartige Krebszellen werden, die unkontrolliert weiterwachsen, in benachbartes Gewebe eindringen und dieses zerstören können.
  • Darüber hinaus können sie über das Blut- und Lymphsystem in andere Körperregionen vordringen und Tochtergeschwulste bilden, sogenannte Metastasen.
  • Melanome können bereits frühzeitig in die Lymphknoten und in andere Organe metastasieren. 

Mehr dazu finden Sie hier oder in der Broschüre „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“, die Sie kostenlos bestellen oder direkt herunterladen können.

Angst vor der Sonne Hautkrebs

Umgang

Muss ich jetzt Angst vor der Sonne haben?

Umgang

Muss ich jetzt Angst vor der Sonne haben?

Angst vor der Sonne Hautkrebs

Die Sonne lacht – und wir mit ihr. Denn schließlich trägt sie mit ihrem Schein und ihrer Wärme zu unserem Wohlbefinden bei. Darüber hinaus bildet die Haut mithilfe der Sonnenstrahlung Vitamin D, das wichtig für die Knochen ist.

Aber die Sonne hat auch Ihre Schattenseiten. So ist sie beziehungsweise ihre UV-Strahlung der größte Risikofaktor für Hautkrebs. Dennoch müssen Sie die Sonne nicht vollständig meiden. Vorausgesetzt, Sie beachten die folgenden Sonnenregeln:

  • Vermeiden Sie jede Rötung der Haut.
  • Halten Sie sich vorwiegend im Schatten auf und meiden Sie die Sonne vor allem zwischen 11 und 15 Uhr.
  • Tragen Sie langärmlige Kleidung, die dicht gewebt ist und locker sitzt.
  • Tragen Sie eine Kopfbedeckung mit breiter Krempe, um Augen, Ohren, Gesicht und Nacken zu schützen.
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille mit 100% UV-A- und UV-B-Schutz.
  • Cremen Sie – egal zu welcher Jahreszeit – alle unbedeckten Körperstellen dick mit Sonnencreme ein, die Ihrem Hauttyp entspricht (mindestens LSF 30; mit UV-A- und UV-B-Schutz). Tragen Sie den Sonnenschutz mindestens 30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne auf.
  • Wählen Sie eine wasserfeste Sonnencreme, wenn Sie baden gehen möchten, und frischen Sie den Schutz danach wieder auf.
  • Ziehen Sie sich vor dem Baden ein T-Shirt über.
  • Verzichten Sie auf das Solarium.
Unterschiede bei Hautkrebs

Unsere Haut

Ist Hautkrebs gleich Hautkrebs?

Unsere Haut

Ist Hautkrebs gleich Hautkrebs?

Unterschiede bei Hautkrebs

Nein – denn bei Hautkrebs unterscheidet man zwischen hellem und schwarzem Hautkrebs.

  • Zum hellen Hautkrebs zählen das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom. Diese Krebsarten treten meist an Körperpartien auf, die über viele Jahre der UV-Strahlung besonders ausgesetzt waren. Das Basalzellkarzinom bildet nur sehr selten Tochtergeschwulste (Metastasen), das Stachelzellkarzinom erst ab einer gewissen Größe.
  • Schwarzer Hautkrebs, auch malignes Melanom oder nur Melanom genannt, ist der gefährlichste Hauttumor. Er kann im Prinzip überall am Körper auftreten – auch an Stellen, die kaum oder so gut wie nie der Sonne ausgesetzt werden. Melanome entwickeln sich aus einem bestehenden Leberfleck oder spontan auf gesunder Haut und können bereits frühzeitig in die Lymphknoten und in andere Organe streuen, also Metastasen bilden.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Hautkrebstypen finden Sie hier. Im Servicebereich können Sie außerdem die Broschüren „Heller Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“ und „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“ bestellen oder direkt herunterladen. 

ABCDE-Regel

Schwarzer Hautkrebs

Was hat das ABC mit Hautkrebs zu tun?

Schwarzer Hautkrebs

Was hat das ABC mit Hautkrebs zu tun?

ABCDE-Regel

Die sogenannte ABCDE-Regel hilft dabei, Veränderungen von Leberflecken zu bewerten und schwarzen Hautkrebs so frühzeitig zu entdecken. Dabei steht:

  • A für Asymmetrie: Ist ein Leberfleck ungleichmäßig geformt? Sieht eine Hälfte anders aus als die andere?
  • B für Begrenzung: Sind die Grenzen des Leberflecks ausgefranst oder unscharf?
  • C für Colour (Farbe): Weist das Muttermal unterschiedliche Farbtöne auf?
  • D für Durchmesser: Ist der Durchmesser größer als 5 mm?
  • E für Erhabenheit: Wächst ein Leberfleck knotig in die Höhe oder ist ein neuer Knoten auf der Haut entstanden?

Wenn Sie eine dieser Veränderungen feststellen, aber auch wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

Mehr zur Diagnose von schwarzem Hautkrebs finden Sie hier oder in der Broschüre „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“

Alternative Heilmethoden

Therapie

Sind alternative Heilmethoden sinnvoll?

Therapie

Sind alternative Heilmethoden sinnvoll?

Alternative Heilmethoden

Ob homöopathische Mittel, pflanzliche Medikamente oder naturheilkundliche Verfahren – wer seine Therapie mit alternativen Heilmethoden ergänzen möchte, sollte darüber auf jeden Fall mit seinem Arzt sprechen. Denn auch durch solche Methoden kann es zu Wechselwirkungen oder Komplikationen mit der bereits laufenden Therapie kommen. 

Nachsorge bei Hautkrebs

Therapie

Was passiert bei der Nachsorge?

Therapie

Was passiert bei der Nachsorge?

Nachsorge bei Hautkrebs

Nach Abschluss der eigentlichen Therapie stehen regelmäßige Kontrolltermine, um rechtzeitig festzustellen:

  • ob ein Tumor erneut auftritt,
  • ob sich ein Zweittumor bildet oder
  • ob Metastasen auftreten.

Denn trotz der Therapie kann es sein, dass Krebszellen überlebt haben und die Krankheit noch einmal ausbricht.

Im Rahmen dieser Kontrollen wird der Arzt ausführlich über das körperliche und seelische Befinden sprechen, nach Auffälligkeiten fragen und anschließend untersuchen. Bei Beschwerden oder Verdachtsmomenten sollten Sie Ihren Arzt natürlich schon vor dem nächsten Nachsorgetermin aufsuchen.

In welchem Rhythmus die Nachsorge in Anspruch genommen werden sollte, hängt von der Krebsart, vom Stadium der Erkrankung und der Therapie des Tumors ab. Ein Nachsorgepass unterstützt Sie und Ihren behandelnden Arzt bei der Einhaltung und Dokumentation der Kontrolltermine. 

Weitere Informationen wie es nach der Therapie weiter geht finden Sie hier.

Therapie bei hellem Hautkrebs

Therapie

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es beim hellen Hautkrebs?

Therapie

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es beim hellen Hautkrebs?

Therapie bei hellem Hautkrebs

Grundsätzlich steht bei der Behandlung von hellem Hautkrebs eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören sowohl chirurgische als auch medikamentöse Verfahren.

  • In den meisten Fällen ist eine Operation die bestmögliche Therapie. Ihr Ziel: Den Tumor vollständig zu entfernen.
  • Bei den sogenannten topischen Therapien greifen Ärzte auf Medikamente wie Cremes, Salben und Gels zurück.
  • Eine Chemotherapie wird – wenn überhaupt – nur im fortgeschritten Stadium eingesetzt.
  • Seit einigen Jahren kommen zielgerichtete Therapien zum Einsatz, bei denen die Medikamente gegen Strukturen in der Tumorzelle wirken. Die Therapie setzt am sogenannten Hedgehog-Signalweg an, der sich in jeder Zelle des menschlichen Körpers findet. Eigentlich ist dieser bei Erwachsenen nicht mehr aktiv, kann durch Veränderungen im Erbgut aber wieder angeschaltet werden und dann Signale aussenden: In der Folge entsteht ein Tumor. Ein Hedgehog-Signalweg-Hemmer sorgt dafür, dass keine Botschaften mehr weitergeleitet werden und der Tumor langsamer wächst, kleiner wird oder sogar ganz verschwindet.

Ausführliche Informationen zur Therapie beim hellen Hautkrebs finden Sie hier oder in der Broschüre „Heller Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“.

Patientengeschichte Schwarzer Hautkrebs

Umgang

"Mein Bauchgefühl hat mir das Leben gerettet"

Umgang

"Mein Bauchgefühl hat mir das Leben gerettet"

Patientengeschichte Schwarzer Hautkrebs

Es war ein Leberfleck auf der Brust. Nachdem die Hautärztin sich diesen angesehen hatte, bat sie Annegret Meyer darum, ihn genauer zu beobachten. Doch die heute 69-Jährige holte sich kurzerhand eine Zweitmeinung ein. „Ich habe einfach auf mein Bauchgefühl gehört.“ Zum Glück. Denn ohne diese erneute Untersuchung wäre sie heute wohl nicht mehr am Leben. 

Die Geschichte von Annegret Meyer lesen Sie hier.

Fortschritt in der Krebstherapie

Therapie

Wie hat sich die Krebsbehandlung in den vergangenen Jahrzehnten verändert?

Therapie

Wie hat sich die Krebsbehandlung in den vergangenen Jahrzehnten verändert?

Fortschritt in der Krebstherapie

Heute steht für die Behandlung von Krebs eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung. Welche wissenschaftlichen Entdeckungen, medizinischen Fortschritte oder auch einfach Zufälle beispielsweise der Strahlen- oder Chemotherapie zugrunde liegen, zeigt das Patientenportal www.mein-leben-mit-krebs.de. Es stellt die wichtigsten Meilensteine prägnant und anschaulich vor. Dazu führt neben Hintergrundinformationen und anschaulichen Grafiken auch ein Filmclip in die 125-jährige Geschichte der Onkologie ein.

Auf www.mein-leben-mit-krebs.de können sich Betroffene aber nicht nur informieren. Sie haben auch die Möglichkeit das Portal aktiv mitzugestalten. Denn ob Therapieerfolge, besondere Begegnungen oder neue Aufgaben Patieten erleben in ihrer Biografie ihre ganz besonderen Meilensteine. Diese können sie in kurzen Beiträgen auf einer Art Pinnwand festhalten und damit anderen Betroffenen Mut machen.

So wie Barbara, die ihren persönlichen Meilenstein als den Mut gehabt zu haben, öffentlich zu werden, der Erkrankung ein Gesicht zu geben, deutschlandweit Gruppen aufzubauen und somit anderen Erkrankten und ihren Angehörigen Antworten zu geben beschreibt.

Ostereier in verschiedenen Farben

Unsere Haut

Welche Hauttypen gibt es?

Unsere Haut

Welche Hauttypen gibt es?

Ostereier in verschiedenen Farben

Insgesamt werden sechs Hauttypen unterschieden. Die Einteilung richtet sich nach äußeren Erscheinungsmerkmalen wie der Haut- und Haarfarbe und danach, wie die Haut auf Sonne bzw. UV-Strahlung reagiert.

Keltischer Hauttyp:

  • helle, sehr empfindliche Haut und Sommersprossen
  • blonde oder rote Haare
  • helle Augenfarbe
  • bräunt gar nicht, meist Sonnenbrand
    ⇒ bekommt ohne Schutz innerhalb von etwa 10 Minuten einen Sonnenbrand

Nordischer Hauttyp:

  • helle, empfindliche Haut, oft Sommersprossen
  • helle Haare
  • bräunt langsam, häufig Sonnenbrand
    ⇒ bekommt ohne Schutz innerhalb von etwa 20 Minuten einen Sonnenbrand

Mischtyp:

  • helle oder dunkle Augen
  • braune Haare
  • bräunt langsam, manchmal Sonnenbrand
    ⇒ bekommt ohne Schutz innerhalb von etwa 30 Minuten einen Sonnenbrand

Mediterraner Hauttyp:

  • bräunliche, wenig empfindliche Haut
  • dunkle Augen
  • dunkelbraune oder schwarze Haare
  • bräunt schnell, selten Sonnenbrand
    ⇒ bekommt ohne Schutz innerhalb von etwa 45 Minuten einen Sonnenbrand

Dunkler Hauttyp:

  • dunkle Haut und Augen
  • schwarze Haare
  • selten Sonnenbrand
    ⇒ bekommt ohne Schutz innerhalb von etwa 60 Minuten einen Sonnenbrand

Schwarzer Hauttyp:

  • schwarze Haut und Haare
  • dunkle Augen
  • sehr selten Sonnenbrand
    ⇒ bekommt ohne Schutz innerhalb von etwa 90 Minuten einen Sonnenbrand

Weitere Informationen zu den sechs Hauttypen finden Sie hier.

Zebras

Schwarzer Hautkrebs

Sind schwarzer Hautkrebs und Melanom das gleiche?

Schwarzer Hautkrebs

Sind schwarzer Hautkrebs und Melanom das gleiche?

Zebras

Ja – schwarzer Hautkrebs wird auch als Melanom, oder manchmal auch als malignes Melanom, bezeichnet. Der Begriff leitet sich von den Melanozyten, den pigmentbildenden Zellen, ab. Wenn sich diese in bösartige Krebszellen umwandeln, entsteht schwarzer Hautkrebs.

Mehr zum Melanom finden Sie hier oder auch in der Broschüre „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“, die Sie bestellen oder direkt herunterladen können.

Weggabelung mit Stufen

Schwarzer Hautkrebs

Welche Therapiemöglichkeiten habe ich beim Melanom?

Schwarzer Hautkrebs

Welche Therapiemöglichkeiten habe ich beim Melanom?

Weggabelung mit Stufen

Grundsätzlich stehen beim Melanom die gleichen Therapien zur Verfügung wie bei anderen Krebserkrankungen:

  • Operation
  • Strahlentherapie
  • Chemotherapie
  • Zielgerichtete Therapien

Mehr Informationen zu den einzelnen Therapien finden Sie hier oder in der Broschüre „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige die Sie bestellen oder herunterladen können.

Hände mit Igel

Heller Hautkrebs

Was hat der Igel mit dem Basalzellkarzinom zu tun?

Heller Hautkrebs

Was hat der Igel mit dem Basalzellkarzinom zu tun?

Hände mit Igel

Seit einigen Jahren können Patienten mit einem fortgeschrittenen Basalzellkarzinom mit einem sogenannten Hedgehog-Signalhemmer behandelt werden. Die Bezeichnung für dieses Medikament leitet sich von dem zugrunde liegenden Signalweg ab, dem Hedgehog-Signalweg. Der Name wiederrum lässt sich auf ein wissenschaftliches Experiment zurückführen. Nachdem Wissenschaftler diesen Signalweg bei Fruchtfliegen verändert hatten, sahen die Larven aus wie Igel. Und: Igel heißt auf Englisch „Hedgehog“.

Der Hedgehog-Signalweg findet sich aber nicht nur bei Fruchtfliegen. Vielmehr ist er in jeder Zelle des menschlichen Körpers vorhanden und sorgt beim Embryo beispielsweise dafür, dass sich Haarfollikel und Talgdrüsen in den Hautzellen bilden.

Bei Erwachsenen ist der Signalweg eigentlich nicht mehr aktiv, es sei denn er wird durch eine Veränderung im Erbgut wieder angeschaltet. Dies ist bei rund 90 % der Patienten mit einem Basalzellkarzinom der Fall. Hier werden die Zellen dann zum Wachstum angeregt, in der Folge entsteht ein Tumor. Aufgabe des Medikaments ist es, den Hedgehog-Signalweg zu blockieren, sodass keine Botschaften mehr weitergeleitet werden. Diese Blockade kann dazu führen, dass der Tumor langsamer wächst, kleiner wird oder sogar ganz verschwindet.

Mehr dazu finden Sie hier oder in der Broschüre „Heller Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige, die Sie bestellen oder herunterladen können.

Sitzgruppe mit bunten Stühlen

Umgang

Kann mir eine psychoonkologische Beratung helfen?

Umgang

Kann mir eine psychoonkologische Beratung helfen?

Sitzgruppe mit bunten Stühlen

Unter Umständen ja. Denn jeder Mensch geht anders mit der Diagnose „Krebs“ und den damit einhergehenden Sorgen und Ängsten um. Vielleicht reicht Ihnen schon der enge Austausch mit Ihrem behandelnden Arzt, vielleicht fühlen Sie sich bei Angehörigen und Freunden gut aufgehoben.

Vielleicht aber hat die Erkrankung auch enorme seelische Auswirkungen, die Sie ohne professionelle Hilfe nicht bewältigen können. Dann können Ihnen – und auch Ihren Angehörigen – sogenannte Psychoonkologen zur Seite stehen. Sie helfen dabei, die Diagnose zu verarbeiten, die körperlichen und seelischen Belastungen der Krankheit zu bewältigen, sie diskutieren offene Fragen und besprechen Ihre Angst, Wut oder Hilflosigkeit.

Sprechen Sie Ihren Arzt an, ob er Ihnen einen Psychoonkologen empfehlen kann. Auch über den Internetauftritt der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie finden Sie geeignete Therapeuten.

Mehr dazu finden Sie auch hier.

Türklingel mit zwei Klingeln

Therapie

Wie wird entschieden, welche Behandlung für mich in Frage kommt?

Therapie

Wie wird entschieden, welche Behandlung für mich in Frage kommt?

Türklingel mit zwei Klingeln

Die Entscheidung für oder gegen eine Therapie hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • von der Art des Tumors
  • vom betroffenen Hautabschnitt
  • von der Größe, Tiefe und Ausbreitung des Tumors
  • vom Alter und dem Gesundheitszustand des Patienten

Grundsätzlich steht bei der Behandlung von hellem wie von schwarzem Hautkrebs eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören sowohl chirurgische als auch medikamentöse Verfahren.


Mehr zu den Therapiemöglichkeiten finden Sie hier oder in den Broschüren „Heller Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige und „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige, die Sie bestellen oder direkt herunterladen können.

Kräuter

Therapie

Wie unterscheiden sich Komplementärmedizin und alternative Heilmethoden?

Therapie

Wie unterscheiden sich Komplementärmedizin und alternative Heilmethoden?

Kräuter

Da es bisher keine gültige Definition gibt, werden beide Begriffe benutzt, wenn es zum Beispiel um safte oder homöopathische Arzneimittel oder Methoden aus der Traditionellen Chinesischen Medizin oder Entspannungstechniken geht. Oft möchten Krebspatienten selbst etwas im Kampf gegen ihre Erkrankung tun und nutzen diese Verfahren „komplementär“, eränzen also die schulmedizinischen Verfahren. Mit Erfolg: Denn auch wenn sich Krebs auf diese Weise nicht heilen lässt, so kann die Komplementärmedizin häufig dabei helfen, Begleiterscheinungen der Therapie zu lindern. Eine Alternative zu Schulmedizin sind die Verfahren aber nicht.

Wenn Sie sich für eine spezielle Methode interessieren, sollten Sie in jedem Fall gemeinsam mit Ihrem Arzt entscheiden, ob diese für Sie in Frage kommt. Denn auch komplementäre Maßnahmen können unter Umständen zu einer Beeinträchtigung des Therapieerfolgs oder auch zu schweren Neben- und Wechselwirkungen führen.

türkiser Sonnenschirm

Umgang

Wie kann ich einer erneuten Erkrankung vorbeugen?

Umgang

Wie kann ich einer erneuten Erkrankung vorbeugen?

türkiser Sonnenschirm

Wer schon einmal an Hautkrebs erkrankt ist, hat ein hohes Risiko einen Rückfall zu erleiden. Umso wichtiger ist deshalb, dass Sie:

  • Ihre Haut regelmäßig selbst untersuchen,
  • die Nachsorge-Termine wahrnehmen,
  • sich konsequent vor der Sonne schützen.
gewundene Straße

Schwarzer Hautkrebs

Das Melanom hat bereits Metastasen gebildet. Was bedeutet das?

Schwarzer Hautkrebs

Das Melanom hat bereits Metastasen gebildet. Was bedeutet das?

gewundene Straße

Zellen haben im Körper ihren festen Platz: So ist eine Gehirnzelle eine Gehirnzelle und bleibt es auch. Anders aber verhalten sich die bösartigen Krebszellen. Sie überschreiten ihre natürlichen Grenzen und wachsen invasiv in umliegendes Gewebe ein und zerstören es. Oder aber sie lösen sich aus ihrem Zellverband und wandern beispielsweise von der Haut aus über das Lymphsystem oder das Blut in andere Körperregionen und siedeln sich dort an, teilen sich und bilden die sogenannten Metastasen (vom griechischen Wort für Übersiedelung). Sie sind ein Zeichen dafür, dass die Krebserkrankung bereits fortgeschritten ist.

Kaktus

Unsere Haut

Habe ich ein erhöhtes Hautkrebs-Risiko?

Unsere Haut

Habe ich ein erhöhtes Hautkrebs-Risiko?

Kaktus

Mehrere Faktoren beeinflussen das Risiko, im Laufe des Lebens an Hautkrebs zu erkranken. Dazu zählen:

  • das Alter,
  • die Erkrankung eines nahen Verwandten (Eltern oder Geschwister),
  • der Umgang mit der Sonne,
  • der Besuch von Solarien,
  • der Hauttyp,
  • die Zahl der Muttermale/Leberflecken.

Wenn Sie ein erhöhtes Risiko haben, sollten Sie Ihre Haut aufmerksam beobachten und bei Auffälligkeiten einen Arzt aufsuchen. Und: Gesetzlich Versicherte haben ab dem 35. Lebensjahr Anspruch auf das sogenannte Hautkrebsscreening, eine Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs.

Büromaterial auf einer Tischplatte

Therapie

Wie kann ich meine Therapie dauerhaft managen?

Therapie

Wie kann ich meine Therapie dauerhaft managen?

Büromaterial auf einer Tischplatte

Die regelmäßigen Arzttermine, die vielen Informationen und die richtige Einnahme der Medikamente: Oft ist es nicht einfach während einer umfassenden Therapie den Überblick zu behalten. Sich selbst gut zu organisieren und damit die Therapie besser im Griff zu haben – dabei können ein Therapietagebuch oder vielleicht auch ein spezieller Ordner helfen. Hier lassen sich alle Termine eintragen, Informationen nachlesen oder abheften und auch festhalten, wie man sich während der Behandlung fühlt.

Sprechen Sie Ihren Arzt an, ob er Ihnen für Ihre Therapie passendes Material an die Hand geben kann.

Frau an einem See

Unsere Haut

Wie creme ich mich richtig ein?

Unsere Haut

Wie creme ich mich richtig ein?

Seifenblasen

Umgang

Was kann ich tun, um meine Lebensqualität zu erhalten?

Umgang

Was kann ich tun, um meine Lebensqualität zu erhalten?

Seifenblasen

Das Thema Lebensqualität gewinnt im Rahmen einer Krebstherapie zunehmend an Bedeutung. Mit verschiedenen Maßnahmen können Sie aktiv dazu beitragen, dass Sie sich im Alltag besser fühlen – natürlich immer im Rahmen Ihrer Möglichkeiten und Interessen und in Absprache mit Ihrem Arzt.

  • Versuchen Sie in Bewegung zu bleiben.
  • Planen Sie regelmäßige Ruhepausen ein, um die Kraftreserven wieder aufzufüllen.
  • Entspannungstechniken können helfen, besser mit dem Stress, der durch Diagnose und Therapie hervorgerufen werden kann, umzugehen.
  • Eine ausgewogene Ernährung mit allen nötigen Nährstoffen und ausreichend Energie kann helfen, sich besser zu fühlen.
  • Und: Trinken nicht vergessen. Generell sollten Sie eineinhalb bis zwei Liter – vor allem Wasser oder Tee – trinken.

Viele weitere Tipps zum Leben mit der Erkrankung finden Sie im Servicebereich in der Rubrik „Praktisches für den Alltag“.

Automatische Schiebetür mit zwei Pfeilen

Therapie

Was ist eine zielgerichtete Therapie?

Therapie

Was ist eine zielgerichtete Therapie?

Automatische Schiebetür mit zwei Pfeilen

In den letzten Jahren haben Wissenschaftler in der Hautkrebs-Therapie große Fortschritte gemacht. So kommen mittlerweile immer häufiger auch so genannte zielgerichtete Therapien zum Einsatz. Hier wirken die Medikamente gegen bestimmte Strukturen in der Tumorzelle.

  • Antikörpertherapien: Die Wirkstoffe greifen entweder an Bindungsstellen auf der Tumorzelle an oder unterbinden die Neubildung von Gefäßen, sodass der Tumor keine Nahrung mehr bekommt.
  • Kleine Moleküle (small molecules): Sie greifen direkt in Wachstumsvorgänge innerhalb der Tumorzelle ein und blockieren Signalwege, die für das Tumorwachstum wichtig sind. Beispiele hierfür sind der Hedgehog-Signalhemmer beim fortgeschrittenen Basalzellkarzinom und ein BRAF-/MEK-Inhibitor beim fortgeschrittenen Melanom.

Mehr dazu finden Sie hier oder in den Broschüren „Heller Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige und „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige, die Sie bestellen oder direkt herunterladen können.

Eichenblatt

Heller Hautkrebs

Kann ein Basalzellkarzinom Metastasen bilden?

Heller Hautkrebs

Kann ein Basalzellkarzinom Metastasen bilden?

Eichenblatt

Nur in extrem seltenen Fällen. Zwar kann auch ein Basalzellkarzinom – wie jeder bösartige Tumor – in das umliegende Gewebe oder sogar die Knochen eindringen und hier Schaden anrichten. Aber die lebensgefährlichen Metastasen, also Tochtergeschwülste in anderen Organgen, treten beim Basalzellkarzinom so gut wie nie auf.

Mehr dazu finden Sie hier oder in der Broschüre „Heller Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige, die Sie bestellen oder direkt herunterladen können.

Zwei Hände halten eine gebastelte Papier-Menschenkette

Umgang

Ist eine Selbsthilfegruppe die richtige Adresse für mich?

Umgang

Ist eine Selbsthilfegruppe die richtige Adresse für mich?

Zwei Hände halten eine gebastelte Papier-Menschenkette

Hierzu gibt es keine allgemeingültige Antwort, denn jeder Patient ist verschieden. Vielleicht probieren Sie es einfach einmal aus. Denn neben der Möglichkeit sich mit anderen Betroffenen über die Erkrankung selbst sowie zum Umgang mit ihr auszutauschen, bietet eine Selbsthilfegruppe oft auch eine gute Gelegenheit, neue Bekanntschaften oder Freundschaften zu schließen. Gemeinsame Unternehmungen oder Ausflüge können außerdem dazu beitragen, die Stimmung und Lebensqualität zu verbessern. Und oft gibt es auch hilfreiche Tipps zum Umgang mit Krankenkassen und Behörden.

Eine Übersicht mit Selbsthilfegruppen für Hautkrebspatienten finden Sie hier.

Skelettiertes Laubblatt

Unsere Haut

Was ist das Gorlin-Goltz-Syndrom?

Unsere Haut

Was ist das Gorlin-Goltz-Syndrom?

Skelettiertes Laubblatt

Bei Patienten, die unter dem seltenen Gorlin-Goltz-Syndrom leiden, kommt es im Skelett- sowie im zentralen Nervensystem zu Fehlbildungen. Darüber hinaus entwickeln die Betroffenen im Laufe ihres Lebens häufig verschiedene gut- und bösartige Tumoren. Dazu gehören vor allem Basalzellkarzinome, eine Form von hellem Hautkrebs. Je nachdem, wie stark die Krankheit ausgeprägt ist, können dies von einigen wenigen bis hin zu mehreren Tausend sein. Die Geschwüre finden sich meist im Gesicht, am Rücken und auf der Brust.

Ursache ist eine Genmutation, durch die sich bestimmte Stellen im Erbgut verändert haben und teilweise falsche Botschaften weiter transportieren. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der sogenannte Hedgehog-Signalweg dabei eine zentrale Rolle spielt.

In 70 bis 80 Prozent der Fälle haben Eltern die Erkrankung an ihre Kinder vererbt. Eine erstmalige Veränderung im Erbgut ist der Auslöser bei 20 bis 30 Prozent der Patienten. Betroffenen, die ein Kind erwarten, sollten sich in jedem Fall Gedanken machen, ob für sie eine vorgeburtliche Diagnostik, bei der das Gorlin-Goltz-Syndrom nachgewiesen werden kann, in Frage kommt und welche Konsequenzen sie daraus ziehen wollen. Nach der Geburt sollten Kinderärzte, Hautärzte und gegebenenfalls auch Neurologen die Eltern berate, worauf besonders zu achten ist und wann welche ärztlichen Untersuchungen für das Kind empfehlenswert sind. Auch Kindergarten und Schule sollten informiert und für den Umgang mit der Erkrankung sensibilisiert werden.

Mehr zum Gorlin-Goltz-Syndrom finden Sie hier oder auch in der Broschüre „Das Gorlin-Goltz-Syndrom – Informationen für Patienten und Angehörige, die Sie herunterladen oder bestellen können.

Fliegender Marienkäfer

Umgang

Was ist die Euromelanoma-Kampagne?

Umgang

Was ist die Euromelanoma-Kampagne?

Fliegender Marienkäfer

Um auf die steigende Zahl von Menschen, die an Hautkrebs erkranken, aufmerksam zu machen, ist nicht nur der Monat Mai seit 2009 offiziell „Hautkrebsmonat. Im Rahmen der Euromelanoma-Woche vom 9.-13. Mai 2016 informierten Dermatologen in über 30 europäischen Staaten unter dem Motto „Der Himmel kann warten... über den richtigen UV-Schutz und das Hautkrebsscreening.

Die europaweite Initiative unter dem Dach der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV) stellt die Aufklärung über Hautkrebsrisiken, die Früherkennung und die eigene Vorsorge in den Mittelpunkt. Denn, so die Initiatoren: „Jeder kann selbst etwas tun, um Hautkrebs vorzubeugen. Das Wichtigste ist ein der UV-Strahlung angepasstes Verhalten: in den Ferien, in der Freizeit, am Arbeitsplatz und zu Hause. Auch bei der Vorsorge ist Eigeninitiative gefragt. Wer seine Haut regelmäßig selbst untersucht und das Hautkrebsscreening beim Arzt wahrnimmt, bemerkt ­– vielleicht bösartige – Veränderungen schon in einem frühen Stadium. Und früh erkannt, ist Hautkrebs fast immer vollständig heilbar.

Mehr zur Euromelanoma-Kampagne 2016 erfahren Sie unter www.euromelanoma.de.

Schuhe auf Asphalt mit Kreidepfeilen, die in verschiedene Richtungen zeigen

Schwarzer Hautkrebs

Diagnose fortgeschrittenes Melanom - wie geht es weiter?

Schwarzer Hautkrebs

Diagnose fortgeschrittenes Melanom - wie geht es weiter?

Schuhe auf Asphalt mit Kreidepfeilen, die in verschiedene Richtungen zeigen

Die Diagnose „Melanom“ ist erst einmal ein Schock, löst Ängste und Sorgen aus: Wie schaffe ich es, mich mit dieser Situation zu arrangieren? Wie sind meine Chancen? Viele Betroffene erleben ein Gefühlschaos. Es fällt ihnen zunächst schwer, die Erkrankung und ihre möglichen Konsequenzen einzuschätzen. Oft fühlen sie sich auch überfordert angesichts der vielen Entscheidungen, die nun zu treffen sind.

Um die Orientierung wiederzufinden, Hintergründe zu verstehen und vielleicht auch verschiedene Behandlungsoptionen gegeneinander abwägen zu können, ist es hilfreich, sich umfassend zu informieren. Hier sind neben den Gesprächen mit dem Arzt, auch Bücher oder spezielle Broschüren sinnvoll. Vielleicht kommt auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe in Frage. Dann ist es oft auch leichter, den für sich richtigen Weg zu finden, auf dem es weitergeht.

Aus medizinischer Sicht ist es nach der Diagnosestellung wichtig, weitere Untersuchungen durchzuführen, um Informationen zum Tumor und dem Ausmaß der Erkrankung zu erhalten: Wie tief ist der Tumor in das Gewebe vorgedrungen und wie groß ist er? Hat er bereits benachbarte Lymphknoten oder andere Organe befallen? Auf Basis dieser Informationen kann der behandelnde Arzt das Stadium der Erkrankung bestimmen und die Therapie entsprechend einleiten.

Zu diesen Untersuchungen gehören unter anderem:

  • Röntgenaufnahme des Brustkorbs (Thorax), die zeigt, ob der Tumor Metastasen in der Lunge gebildet hat.
  • Ultraschall der Lymphknoten und des Bauchraums, um herauszufinden, ob der Tumor hier Metastasen gebildet hat.
  • Computertomografie (CT) um feststellen zu können, ob der Tumor im Untersuchungsgebiet Metastasen gebildet hat.
  • Magnetresonanztherapie (MRT) um feststellen zu können, ob der Tumor im Untersuchungsgebiet Metastasen gebildet hat.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Broschüre „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“, die Sie bestellen oder herunterladen können.

Fahrrad lehnt an Holzbank, im Vordergrund steht ein Beutel mit Gemüse

Therapie

Was kann ich begleitend zur Therapie tun?

Therapie

Was kann ich begleitend zur Therapie tun?

Fahrrad lehnt an Holzbank, im Vordergrund steht ein Beutel mit Gemüse

Eine Krebstherapie ist eine große Herausforderung ­– für den Körper und die Seele. Sich selbst etwas Gutes zu tun kann helfen, besser mit dieser belastenden Situation umzugehen und den Verlauf der Therapie positiv zu beeinflussen.

  • Aktiv bleiben: Trotz Ihrer Erkrankung sollten Sie sich möglichst viel bewegen – selbstverständlich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten und nach Absprache mit Ihrem Arzt. Schon tägliche Spaziergänge oder kleine Strecken mit dem Fahrrad sind gut für Muskeln und Gelenke, aktivieren den Kreislauf und können sich positiv auf die Grundstimmung auswirken. Denken Sie dabei aber immer an den richtigen Sonnenschutz und meiden Sie nach Möglichkeit die Mittagssonne.
  • Pause machen: Genauso wichtig wie regelmäßige Bewegung sind Ruhepausen, um die Kraftreserven wieder aufzufüllen. Vielleicht ist ja hin und wieder ein kurzes Nickerchen – im Englischen nicht umsonst „power nap“ genannt – genau das Richtige für Sie.
  • Mal abschalten: Entspannungstechniken können helfen, besser mit dem Stress umzugehen, der durch Diagnose und Therapie entstehen kann. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten – von einfachen Atemübungen bis hin zu speziellen Trainingsmethoden wie der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson.
  • Ausgewogen genießen: Nur wer seinen Körper mit allen nötigen Nährstoffen versorgt, bleibt leistungsfähig. Vielen Patienten aber schlagen Diagnose und Therapie nicht nur sprichwörtlich auf den Magen. Wenn Sie kaum Hunger verspüren oder deutlich weniger essen als gewöhnlich, können kleine Snacks und Leckereien zwischendurch den Appetit fördern. Mit Fett in Form von Butter oder Sahne lassen sich viele Gerichte anreichern und geben so ein Plus an Energie. Gute Eiweißlieferanten sind Fisch, Geflügel, Fleisch, Eier, Käse, Joghurt, Tofu, Nüsse, Erbsen und Bohnen. Einen besonderen Geschmackskick bekommen Gerichte mit frischen Kräutern und aromatischen Gewürzen. Und: Trinken nicht vergessen. Generell sollten Sie eineinhalb bis zwei Liter trinken – hauptsächlich Wasser oder Tee.
  • Ergänzende Maßnahmen: Manchmal können Heilmethoden wie Homöopathie, Akupunktur, Massagen oder Traditionelle Chinesische Medizin helfen, Begleiterscheinungen der Therapie abzumildern. Bevor Sie eine solche Methode aber komplementär – also ergänzend – zu Ihrer Therapie einsetzen, sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt sprechen.

Viele weitere Tipps finden Sie in der Broschüre „Zeit für mich – Leben mit Krebs“, die Sie im Servicebereich bestellen oder herunterladen können.

Leckere Rezepte zum Nachkochen bieten die Faltblätter „Appetit auf Suppen? Erfolgsrezepte für Lieblingssuppen“ und „Energiereiche Mixgetränke – Raffiniert kreieren“. Auch diese können Sie bestellen oder herunterladen.

Weiße Schuppen

Heller Hautkrebs

Wie wird die Diagnose heller Hautkrebs gestellt?

Heller Hautkrebs

Wie wird die Diagnose heller Hautkrebs gestellt?

Weiße Schuppen

Die Diagnose von hellem Hautkrebs erfolgt schrittweise. Zunächst schildern Sie dem Arzt in einem ausführlichen Gespräch – der Anamnese – die Beschwerden sowie Ihre medizinische Vorgeschichte. Wichtig: Eine mögliche familiäre Vorbelastung bei Haut- oder anderen Krebsarten sollten Sie in jedem Fall ansprechen!

Danach folgt eine genaue Untersuchung der Haut. Manchmal kann der Dermatologe schon mit bloßem Auge erkennen, ob es sich bei der verdächtigen Stelle um eine Form von hellem Hautkrebs handelt.

Noch mehr Aufschluss kann die sogenannte Dermatoskopie (Auflichtmikroskopie) bringen. Dabei schaut sich der Arzt die auffällige Hautpartie mit einem speziellen Gerät an. Mit diesem Dermatoskop, einer Art Lupe mit einer sehr hellen Lampe, kann er auch tiefe Hautschichten betrachten.

Gewissheit bringt dann eine Gewebeprobe – die sogenannte Biopsie. Das entnommene Gewebe wird im Labor analysiert. Steht die Diangose  „heller Hautkrebs“ fest, müssen möglicherweise noch weitere Untersuchungen gemacht werden. So kann der Arzt herausfinden, um welche Art von Tumor es sich handelt und wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Dann kann die Therapie entsprechend eingeleitet werden.

Ausführliche Informationen zu den Diagnosemöglichkeiten bei hellem Hautkrebs finden Sie in der Broschüre „Heller Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“, die Sie bestellen oder herunterladen können.

grüne Waage vor einer Tafel

Unsere Haut

Hat die Haut ein Sonnenkonto?

Unsere Haut

Hat die Haut ein Sonnenkonto?

grüne Waage vor einer Tafel

Im Grunde ist unsere Haut das Sonnenkonto des Körpers. Allerdings funktioniert dieses Konto nur in eine Richtung. Und im Gegensatz zum Bankkonto hat unsere Haut keinen Dispo. Wenn wir ungeschützt in die Sonne gehen und die Haut der UV-Strahlung aussetzen, wird je nach Länge und Intensität des Aufenthalts ein entsprechender Betrag vom Konto abgebucht. Da wir aber keine Möglichkeit haben, auch wieder etwas auf dieses Konto einzuzahlen, ist es irgendwann erschöpft. Die Haut altert schneller, im schlimmsten Fall entsteht Hautkrebs.

Wie gut das Sonnenkonto am Anfang gefüllt ist, hängt entscheidend vom Hauttyp ab. Menschen mit heller Haut und blonden oder rötlichen Haaren (Hauttyp I oder II) haben ein kleineres Konto als dunklere Hauttypen.

Sonne scheint durch ein Fenster. Im Vordergrund sieht man eine Pflanze.

Unsere Haut

Ist die Sonne auch hinter Fensterglas gefährlich?

Unsere Haut

Ist die Sonne auch hinter Fensterglas gefährlich?

Sonne scheint durch ein Fenster. Im Vordergrund sieht man eine Pflanze.

Ja, die Sonne kann auch hinter Fensterglas gefährlich werden.

Wenn wir vom Einfluss der Sonne auf die Haut sprechen, reden wir von bestimmten Anteilen des Sonnenlichts – der UVA- und UVB-Strahlung. Rund 60 Prozent dieser Strahlung gelangt durch normale Fenster- oder Autoscheiben.

UVB-Strahlung dringt oberflächlich in die Haut ein und sorgt für die Bräunung der Haut. Aber auch für den Sonnenbrand! UVA-Strahlung erreicht tiefere Hautschichten und kann zum Beispiel DNA-Schäden in den Hautzellen verursachen und dementsprechend zu Hautkrebs führen. Aber vor allem sorgt sie durch die Schädigung der Kollagenfasern für eine vorzeitige Hautalterung. Die Elastizität der Haut verringert sich und Falten entstehen.

Frau am Meer mit Sonnenhut und Tuch.

Unsere Haut

Ist UV-Kleidung sinnvoll?

Unsere Haut

Ist UV-Kleidung sinnvoll?

Frau am Meer mit Sonnenhut und Tuch.

In den letzten Jahren ist das Angebot an spezieller Kleidung mit UV-Schutz stark gewachsen. Ob diese Shirts und Hosen mit Lichtschutzfaktor für Erwachsene aber auch tatsächlich notwendig sind, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Einerseits kann nämlich auch ganz normale Kleidung vor unmittelbaren Sonnenschäden und Langzeitfolgen schützen. Wie gut, hängt davon ab, wie dicht das Gewebe und wie kräfitg die Farbe ist. So lassen leichte, transparente Shirts aus Baumwolle oder Viskose viele schädliche Strahlen durch. Deutlich besser schützt Bekleidung aus Polyester und Polyester-Mischstoffen. Andererseits gibt es keinen einheitlichen Standard für die Bestimmung des sogenannten Ultraviolet Protection Factor (kurz UPF). Dieser Wert gibt an, wie viel Prozent der UV-Strahlung der Stoff durchlässt. Bei UPF 20 ist dies ein Zwanzigstel, also fünf Prozent. Zum Vergleich: Ein herkömmliches weißes Baumwoll-Shirt lässt etwa 10 Prozent der UV-Strahlen durch.

Derzeit gelten:

  • Beim Australisch-Neuseeländischen Standard (AS/NZS 4399:1996) wird die Kleidung nur im Neuzustand geprüft und muss einen UPF von mindestens 15 haben.
  • Beim EU-Standard EN 13758 wird die UV-Durchlässigkeit auch nur am Neutextil ermittelt und muss einen UPF von mindestens 40 aufweisen.
  • Beim UV-Standard 801 werden Kleidungsstücke unter realistischen Bedingungen auf ihren UV-Schutz untersucht, also auch bei Nässe, Reibung und unter Dehnung. Damit ist er derzeit das strengste Prüfsiegel. Im Gegensatz zu den anderen Standards ist der angegebene Schutzfaktor hier mit dem Lichtschutzfaktor von Sonnenschutzmittelnl identisch. Er gibt also an, um wie viel sich die Eigenschutzzeit der Haut verlängert. Ein Wert von 20 bedeutet, dass man sich zwanzigmal länger in der Sonne aufhalten kann als ohne Schutz.

Ob Sie sich für spezielle UV-Kleidung entscheiden oder lieber auf Sonnenschutzmitel und ein normales Shirt zurückgreifen: wichtig ist in jedem Fall, die Haut während des Aufenthalts in der Sonne genau zu beobachten und rechtzeitig in den Schatten oder in geschlossene Räume zu wechseln.

Hand hält leuchtende Glühbirne

Umgang

Welche Bedeutung haben medizinische Kongresse?

Umgang

Welche Bedeutung haben medizinische Kongresse?

Hand hält leuchtende Glühbirne

Auf großen Kongressen – wie dem Deutschen Hautkrebskongress der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) – diskutieren Experten die vielversprechendsten Fortschritte in der Dermato-Onkologie. Schwerpunkte des Kongresses in diesem Jahr sind innovative Strategien für die Systemtherapie des Melanoms, Perspektiven für Melanom-Patienten mit Hirnmetastasen und das Management von fortgeschrittenen epithelialen Hauttumoren.

Auch Sie als Patient können sich im Rahmen des Kongresses informieren. Gemeinsam mit der Deutschen Hautkrebsstiftung richtet die ADO am 24. September, 14 – 17 Uhr, das kostenlose Forum Hautkrebs für Patienten, Angehörige und Interessierte aus. Expertenvorträge bilden die Grundlage für eine moderierte Podiumsdiskussion, bei der Sie den Experten direkt Fragen stellen können. Mehr dazu finden Sie hier.

Darüber hinaus bietet die Website der ADO einen eigenen Bereich für Patienten – mit Wissenswertem über unsere Haut, Basisinformationen zu Tumoren, ihrer Diagnostik und Therapie sowie zur Prävention und Früherkennung und den Leitlinien für Patienten. Auch Broschüren und Ratgeber sowie Links zu Praxen, Kliniken und Selbsthilfegruppen finden Sie hier.

Lichtröhren einer Sonnenbank

Unsere Haut

Kann ich vorbräunen?

Unsere Haut

Kann ich vorbräunen?

Lichtröhren einer Sonnenbank

Vor dem Urlaub im Solarium „vorzubräunen“, schützt nicht vor Sonnenbrand. Im Gegenteil: eine Studie zeigt, dass das Vorbräunen dazu führt, dass man weniger Sonnencreme verwendet. Allerdings kann die Haut in der künstlichen Sonne nicht die sogenannte Lichtschwiele – eine Art natürlichen Schutz – ausbilden. Trotz einer vermeintlichen Bräune bekommt man also schneller Sonnenbrand. Außerdem lässt die Solariumsbräune die Haut zum einen schneller altern; zum anderen steigt das Risiko für eine Hautkrebserkrankung um ein Vielfaches an. Deshalb raten Experten dazu, sich am Urlaubsort besser langsam an die Sonne zu gewöhnen – selbstverständlich mit dem richtigen Sonnenschutz.

Terrassenlandschaft

Unsere Haut

Was sind die Sonnenterrassen des Körpers?

Unsere Haut

Was sind die Sonnenterrassen des Körpers?

Terrassenlandschaft

Zu den Sonnenterrassen des Körpers gehören

  • die Kopfhaut (Glatze),
  • die Ohren,
  • der Nasenrücken,
  • die Stirn,
  • die Lippen und
  • die Schultern.

Diese Hautpartien sind der Sonnenstrahlung in besonderem Maße ausgesetzt und benötigen beim Sonnenschutz besondere Beachtung. Neben dem Eincremen gehört dazu ein Sonnenhut mit möglichst breiter Krempe. Aber auch die Knie, der Brust- und Poansatz sowie Unterarme, Fuß- und Handrücken bekommen oft viel Sonne ab.

Sonnenbrille aus Holz

Unsere Haut

Wie kann ich meine Haut schützen?

Unsere Haut

Wie kann ich meine Haut schützen?

Sonnenbrille aus Holz

Wer sich an ein paar einfache Regeln hält, kann seine Haut effektiv vor den Schattenseiten der Sonne schützen – und damit das Risiko für Hautkrebs verringern:

  • Ob im Eiscafé, bei der Gartenarbeit oder am Strand – Sonnenschutz ist Pflicht.
  • Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonne besonders stark. Legen Sie Aktivitäten im Freien auf den Vormittag oder Abend.
  • Tragen Sie dichtgewebte und locker sitzende Kleidung, eine Kopfbedeckung, die Gesicht, Ohren und Nacken schützt, und eine Sonnenbrille mit 100 % UV-A- und UV-B-Schutz.
  • Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen dick ein – und zwar eine halbe Stunde bevor Sie in die Sonne gehen. Für den ganzen Körper werden 30 – 35 Milliliter empfohlen, das sind drei bis vier Esslöffel.
  • Wie lange Sie in der Sonne  bleiben können, hängt zum einen vom tagesaktuellen UV-Index, zum anderen aber auch von Ihrem Hauttyp in Kombination mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) des Sonnenschutzmittels ab. Es gilt: LSF mal Eigenschutzzeit. Empfindliche Hattypen, die schon nach 10 Minuten Sonnenbrand bekommen, sind mit LSF 30 also bis zu fünf Stunden geschützt. Achtung: Ihre Eigenschutzzeit variiert je nach UV-Index. An einem bewölkten Tag ist sie länger als im Hochsommer in der Mittagssonne.
  • Wer z. B. stark schwitzt oder schwimmen geht, sollte regelmäßig nachcremen. Dadurch verlängert sich aber nicht die Zeit, die man in der Sonne bleiben kann – nur der ursprüngliche Schutz wird aufrechterhalten.
  • Wenn Sie Medikamente einnehmen oder Kosmetika verwenden, die die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen, müssen Sie den Sonnenschutz entsprechend anpassen.
bläulicher Baumpilz

Heller Hautkrebs

Woran erkenne ich ein fortgeschrittenes Basalzellkarzinom?

Heller Hautkrebs

Woran erkenne ich ein fortgeschrittenes Basalzellkarzinom?

bläulicher Baumpilz

Zu Beginn kann ein Basalzellkarzinom verschiedene Formen haben – von einem rötlich-bräunlichen Fleck bis hin zu einem glatt-glänzenden Knoten, der von feinen Äderchen durchzogen ist. Schreitet die Erkrankung weiter fort, sinkt die Erhebung ein, es entsteht eine Vertiefung und ein sogenannter Randwall bildet sich aus. Dieser besteht aus kleinsten Blutgefäßen, die wie Perlen aneinandergereiht sind. Im weiteren Verlauf kann sich das Basalzellkarzinom zum nässenden Geschwür vergrößern.

Tau mit Segelknoten

Therapie

Was versteht man unter einer Immuntherapie?

Therapie

Was versteht man unter einer Immuntherapie?

Tau mit Segelknoten

Immuntherapien gehören derzeit zu den vielversprechendsten Ansätzen bei der Behandlung von Krebs. Mithilfe von Medikamenten soll das körpereigene Immunsystem dabei so angeregt werden, dass es Krebszellen erkennen, angreifen und zerstören kann. Denn auch wenn unser Immunsystem grundsätzlich in der Lage ist, krankhaft veränderte Zellen wie Krebszellen zu erkennen und zu vernichten, so entwickeln Krebszellen spezielle Mechanismen, um der Körperabwehr zu entkommen. Dank intensiver Forschung verstehen Forscher heute aber immer besser, wie den Krebszellen dies gelingt und entwickeln neue Therapieansätze. Hierbei soll das Immunsystem mithilfe von Antikörpern, Impfungen oder bestimmten Botenstoffen sowie im experimentellen Setting mit Immunzellen angeregt werden, um die Krebszellen zu bekämpfen. Derzeit mit Hochdruck erforscht und in klinischen Studien getestet werden Antikörper, die sich gegen sogenannte Immun-Checkpoints richten. Bisher konnten mithilfe dieser Medikamente Erfolge bei der Behandlung von schwarzem Hautkrebs erzielt werden. Mehr Informationen unter www.wissen-immuntherapie.de.

Feuerlöscher vor türkis-weißer Wand

Schwarzer Hautkrebs

Wie hoch sind meine Heilungschancen beim Melanom?

Schwarzer Hautkrebs

Wie hoch sind meine Heilungschancen beim Melanom?

Feuerlöscher vor türkis-weißer Wand

Wie hoch die Heilungschancen beim schwarzen Hautkrebs sind, hängt vom Stadium der Erkrankung ab. Wird das Melanom früh entdeckt und hat zu diesem Zeitpunkt noch keine Metastasen gebildet, ist eine Heilung durch eine Operation sogar in 90 % der Fälle möglich. Je weiter die Erkrankung aber bereits fortgeschritten ist, desto schwieriger wird eine Heilung. Dank neuer Therapieoptionen aber, hat sich die Überlebenszeit für Patienten mit metastasiertem Melanom verlängert und somit in den letzten Jahren stark verbessert.

Muttermal betrachtet mit Lupe

Schwarzer Hautkrebs

Gibt es beim schwarzen Hautkrebs Vorstufen?

Schwarzer Hautkrebs

Gibt es beim schwarzen Hautkrebs Vorstufen?

Muttermal betrachtet mit Lupe

Der schaerze Hautkrebs entwickelt sich oft aus sogenannten dysplastischen Muttermalen, also aus Muttermalen, die nicht wie gewöhnliche Muttermale aussehen, sondern zum Beispiel größer als der Durchschnitt sind, irregulär oder unklare Grenzen aufweisen, farblich von pink zu braun oder schwarz variieren oder Spiegeleiern ähneln – mit angehobenem Inneren von dunkler Pigmentierung, umgeben von flachen, helleren Arealen. Aber auch auf „normaler“ Haut kann ein Melanom entstehen. Mediziner sprechen dann von „de novo“, also aus Neuem.

Die überwiegende Anzahl der Muttermale ist gutartig. Dennoch haben Menschen, die viele und vor allem dysplastische Muttermale haben, ein erhöhtes Risiko an einem Melanom zu erkranken. Sie sollten sowohl das Hautkrebsscreening wahrnehmen als auch ihre Haut aufmerksam beobachten udn bei folgenden Veränderungen zum Arzt gehen:

  • ein Muttermal wird dunkler, größer und juckt
  • neue dunkle, unregelmäßig geformte Flecken entstehen
  • Blutungen bei erhabenen dunklen, knotigen Hautgeschwülsten
  • dunkle Flecken unter Zehen- oder Fingernägeln

Auch Risikofaktoren wie intensive Sonneneinstrahlung sollten nach Möglichkeit gemieden werden.

Die Vorstufe eines Melanoms wird im allgemeinen Melanoma in situ genannt. Unbehandelt kann es sich zu einem malignen Melanom entwickeln. Eine besondere Vorstufe ist die Lentigo-maligna, die einem Sonnenfleck ähnelt. Entwickelt sich daraus ein Melanom, spricht man von einem Lentigo-maligna-Melanom.

Mehr Informationen zum schwarzen Hautkrebs und den verschiedenen Typen finden Sie in der Broschüre „Schwarzer Hautkrebs – Informationen für Patienten und Angehörige“, die Sie bestellen oder direkt herunterladen können

Drei Bergsteiger im Gegenlicht einer untergehenden Sonne

Umgang

Wo kann ich mich im Kampf gegen Hautkrebs engagieren?

Umgang

Wo kann ich mich im Kampf gegen Hautkrebs engagieren?

Drei Bergsteiger im Gegenlicht einer untergehenden Sonne

Das neu gegründete Hautkrebs-Netzwerk Deutschland bietet sowohl Betroffenen als auch allen Interessierten die Möglichkeit, im Kampf gegen Hautkrebs aktiv zu werden und sich für eine bessere Früherkennung, Diagnose und Therapie einzusetzen. In diesem Netzwerk haben sich mehrere regionale Hautkrebs-Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. Renommierte Experten unterstützen die Arbeit auf fachlicher Ebene. Ziele des Netzwerks sind

  • das Wissen in der Bevölkerung zum Thema Hautkrebs zu vertiefen,
  • den Informationsstand und die Kompetenz der Patienten zu verbessern,
  • den Zugang zu innovativen Therapien zu sichern,
  • die Behandlungsqualität zu optimieren,
  • eine zielgerichtete Forschung zu unterstützen,
  • die Interessen der Betroffenen im gesundheitspolitischen Umfeld zu vertreten,
  • die Position der Patienten-Vertreter zu stärken und
  • bundesweit Hautkrebs-Selbsthilfegruppen zu gründen.

Eine Maßnahme ist dabei die Organisation des Hautkrebs-Patiententages.

geknotete Seile

Heller Hautkrebs

Was ist ein noduläres Basalzellkarzinom?

Heller Hautkrebs

Was ist ein noduläres Basalzellkarzinom?

geknotete Seile

Der Begriff nodulär leitet sich vom lateinischen Wort "nodus", auf Deutsch "Knoten" ab und bezeichnet die Wachstumsform und das Aussehen des Basalzellkarzinoms. Es wächst knötchenförmig und über die Hautoberfläche hinaus, also als Erhebung. Rund 60 % aller Basalzellkarzinome treten in dieser Form auf und entstehen überwiegend am Kopf, an den sogenannten "Sonnenterassen". Dazu zählen:

  • die Jochbeingegend,
  • der Nasenrücken,
  • die Augeninnenwinkel,
  • die Ohrmuscheln und
  • die behaarte Kopfhaut.

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